Den heu­ti­gen Sams­tag sehn­ten wir mit einem wei­nen­den und einem freu­di­gen Gemüt her­bei. End­lich, nach Wochen büro­kra­ti­scher und orga­ni­sa­to­ri­scher Que­re­len (Finan­zie­rung, Fahr­zeug­brief, Zulas­sung, die Schil­der .. wie? wann? mit oder ohne Über­füh­rungs­kenn­zei­chen???)

kön­nen wir unse­re neue könig­li­che Karos­se abho­len. Einer­seits freu­en wir uns die­bisch drauf — ist doch die­se mit noch mehr Annehm­lich­kei­ten aus­ge­stat­tet als unser altes Tüff­tüff. Ander­seits haben wir an unse­rem “Alten” nichts ver­misst. Es hat uns treu und zuver­läs­sig gedient und uns über­all hin­ge­bracht.

Den Zuschlag bekam ein Mit­tel­frän­ki­scher Kut­schen-Kauf­mann. Er ver­lang­te vie­le Tau­send Taler weni­ger als die hei­mi­schen und bot zudem als ein­zi­ger Deutsch­land­weit das erträum­te und ersehn­te Inte­rior an. Die letz­te Fahrt des “alten” Sporta­ge führ­te uns also nach Roth hin­ter Nürn­berg, in eins der vier Häu­ser von Metro­pol-Auto­mo­bi­le — einem der drei gröss­ten KIA-Dea­ler Deutsch­lands und unter den bes­ten in Euro­pa.

Das Auto­haus beein­druck­te mit Grö­ße und Aus­stel­lungs­flä­che. Noch mehr beein­druckt uns neben der Pro­fes­sio­na­li­tät — die Ruhe, Freund­lich­keit und Sou­ve­rä­ni­tät der Mit­ar­bei­ter. Wir wer­den wirk­lich wie ein Königs­paar behan­delt.

Her­bert der Ver­kaufs­lei­ter, dem wie sich spä­ter im Gespräch her­aus­stell­te, die hal­be Fir­ma gehört — ist eine See­le von Mensch.  Wir sind uns auf Anhieb sym­pa­thisch. Der kauf­män­ni­sche Akt wird neben­säch­lich und nimmt nur weni­ge Minu­ten in Anspruch. Ein unter­halt­sa­mes, inter­es­san­tes und wit­zi­ges Gespräch füllt Raum und Zeit. Wir erfah­ren von Her­berts Kar­rie­re in der KFZ- Bran­che und wie er 2001 zu KIA kam. Span­nend ist die Geschich­te von der Blitz­über­nah­me des Stand­or­tes Roth — ein genia­ler Coup. Auch über ziem­lich Per­sön­li­ches reden wir als wür­den wir uns Jah­re ken­nen — hier zu Lan­de wirk­lich nicht selbst­ver­ständ­lich. Die Zeit ver­fliegt.

Her­bert weist uns kurz in die Tech­nik­high­lights der neu­en SUV Genera­ti­on. Wir machen paar Fotos für die digi­ta­le Fami­li­en­chro­nik und schon sto­ßen wir gemein­sam auf ein gelun­ge­nes Geschäft an. Alles zusam­men kei­ne Stun­de und wir neh­men Abschied von dem sym­pa­thi­schen Herrn Hus­sen­dör­fer.

Das Eul­chen kann im Ange­sicht des “Neu­en” ihre Trä­nen für den “Ex” dann doch unter­drü­cken. Er über­trumpft den Alten in allen  Dis­zi­pli­nen. Aus­se­hen und Aus­stat­tung sind über­wäl­ti­gend. Die Fahrt gleicht jetzt mehr dem Glei­ten den dem Rol­len. Kaum ein Geräusch oder eine Boden­un­eben­heit dringt mehr ins Inne­re der könig­li­chen Kut­sche. Wäh­rend der Rabe ver­zückt vom Flug­zeug­cock­pit mit zig neu­en Anzei­gen, Assis­ten­ten und Sys­te­men ist erfreut sich das Eul­chen an den elek­tri­schen Sitz­ver­stell­mög­lich­kei­ten und an der Far­be des Leders. Die Navi­ga­ti­ons­of­fi­zie­rin Uschi, bekommt eine ers­te Auf­ga­be.

 

 

Auf der Rück­tour aus dem Fran­ken­land wol­len wir zu den Frank­reich­fans. Die nächs­te Fami­li­en­ein­füh­rung steht auf dem Pro­gramm.  Auch dies­mal fällt sie, wie die letz­te in Schle­si­en, in die Kate­go­rie Geis­tes- und See­len­ver­wandt. Wir besu­chen Rabens jüngs­tes Tant­chen mit Onkel­chen — das Nest­häk­chen der Erzeu­ger­ge­nera­ti­on. Kaum drei Jah­re älter als das Eul­chen und vor weni­gen Jah­ren der heim­li­che Star des Cou­sin und Cou­si­nen­tref­fens;))) Auch hier gibt es eine beson­de­re Bezie­hung — Jani­na hat als Teen­ager öfter Baby­sit­ter für das, für sein Alter viel zu rei­fe, elo­quen­te, wiss­be­gie­ri­ge, Wun­der­ra­ben­kind gespielt. Der klei­ne Rabe (nicht der .…  hihi) hat ihr damals bestimmt Löcher in den Bauch gefragt mit sei­nen neun­mal­klu­gen Fra­gen. So oder ähn­lich blieb es jeden­falls in unse­rer bei­der Erin­ne­run­gen;)))

 

Rabens Lieb­lings­tant­chen (alle ande­ren nicht böse sein;))) umsorgt uns mit Auf­merk­sam­keit, Lie­be und schle­si­schem Essen wie eine Mut­ter ihre Klei­nen. Janusz trägt, nach sei­ner Rück­kehr von der Gebur­ten­front, mit Charme, wit­zi­gen Ide­en und  “Gesprächs­was­ser” (Tro­cke­ner Frän­ki­scher Bocks­beu­tel;)) nicht min­der zur aus­ge­las­se­nen Stim­mung bei. Bin­nen weni­ger Qua­dran­cen (für die Nicht­la­tei­ner ‑Vier­tel­stun­den;))) ent­steht eine unver­gleich­li­che Aura und gegen­sei­ti­ge Sym­pa­thie. Ob die Senio­ren­re­si­denz, die Hüh­ner­zucht, die Ver­mark­tung von ver­rück­ten Ide­en — der Stoff zum spin­nen und lachen geht nicht aus.  Eul­chen ist ver­zückt.

Der Rha­bar­ber­ku­chen mit dün­nem Boden aus Voll­korn­mehl ist eine deli­ziö­se kuli­na­ri­sche Spit­zen­leis­tung. Bei einem Spa­zier­gang las­sen wir der gegen­sei­ti­gen Neu­gier in Zwei­er­ge­sprä­chen und Tara, der Hün­din der bei­den, frei­en Lauf. Und schon kommt die Zeit für den zwei­ten Abschied des Tages. Die Fami­li­en­zu­sam­men­füh­rung war wie­der ein­ma­lig schön. Was man an Gedan­ken auf­ge­so­gen hat kann man mit VISA nicht bezah­le. Ihr lie­ben, falls Ihr das lest — wir freu­en uns auf’s nächs­te Mal.

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