War­um denn da hin, es gibt doch schö­ne­re Orte” … so die Kom­men­ta­re mei­ner Mama, von Freun­den, Bekann­ten und Kol­le­gin­nen, als ich von unse­rem neu­en Urlaubs­ziel erzählt habe. Zuge­ge­ben ein wenig Skep­sis war auch bei mir da.…am Anfang. Dann habe ich pri­va­te Blogs gele­sen und Doku­men­ta­tio­nen geschaut und dann war mei­ne  Neu­gier auf Land und Men­schen, mei­ne Aben­teu­er­lust ein­fach grö­ßer. Ich hat­te kei­ne Erwar­tun­gen. Oder viel­leicht doch … so viel  Natur und Tie­re wie mög­lich und so wenig Men­schen wie mög­lich.

Ruhe und Schö­nes für die See­le. Mit der Ankunft in Buka­rest war die­ses woh­li­ge Gefühl da — Frei­heit. Los­fah­ren mit dem Miet­au­to, die Freu­de ist groß, ein wei­ßer, fast neu­er Dacia Dus­ter. Die ers­te Unter­kunft natür­lich tra­di­tio­nell. Ers­tes Abend­essen, frisch ein­ge­kauft:  Weißbrot,Tomaten, Zwie­bel, Wurst, Zie­gen­kä­se, eine Büch­se Bier, dazu bekom­men wir spon­tan von unse­rer Gast­ge­be­rin eine Fla­sche Palin­ka (der typisch rumä­ni­sche Obst­ler). Jeder Tag gleicht hier einen Aus­flug ins Para­dies — soviel Ein­drü­cke — unbe­rühr­te Natur, ein­sa­me Wan­der­we­ge, rie­si­ge Schaf-, Kuh-, und Zie­gen­her­den, ver­schla­fe­ne Dörf­chen mit klei­nen bun­ten Häuschen,Storchennester wie auf eine Schnur auf­ge­fä­delt, bun­te Wie­sen, plät­schern­de Flüs­se, geheim­nis­vol­le Klös­ter, Mys­te­riö­ses, schick­sal­haf­te Begeg­nun­gen, stei­le Ber­ge, Bären in frei­er Wild­bahn. Hun­de, die sich spon­tan unse­ren Wan­de­run­gen anschlie­ßen oder unse­ren Schlaf auf abge­schie­den Bau­ern­hö­fen bewa­chen.

Es scheint fast unmög­lich, dass der nächs­te Tag genau­so schön wird. Und dann sind da noch die Men­schen. Die täg­li­che, har­te Arbeit ist ihnen ins Gesicht geschrie­ben. Gegerb­te Haut und Fal­ten, die vom Leben erzäh­len. Ihre Gast­freund­schaft so herz­lich, genau­so wie die Freu­de uns Frem­de begrü­ßen zu kön­nen. Da gibt es eine Ein­la­dung mit einen Pfer­de­fuhr­werk das Dorf zu erkun­den eben­so wie noch war­me frisch geleg­te  Eier zum Früh­stück. Für mich kann kein Urlaub in einem 5-Ster­ne-Luxus-Hotel die­se Glücks­ge­füh­le erset­zen. Eins sein mit die­sen Men­schen und der Natur. Wie wenig braucht man doch um glück­lich zu sein! Welch Geschenk ist es so etwas Schö­nes erle­ben zu dür­fen!

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Dei­ne E-Mail-Adres­se wird nicht ver­öf­fent­licht. Erfor­der­li­che Fel­der sind mit * mar­kiert.

Ich akzep­tie­re

Die­se Web­site ver­wen­det Akis­met, um Spam zu redu­zie­ren. Erfah­re mehr dar­über, wie dei­ne Kom­men­tar­da­ten ver­ar­bei­tet wer­den.