Grüaßgodd… Brodzeid …rumglodzn ….Bassdscho …Ade

13, Jul. 2015 | Essen & Trin­ken, Freun­de & Fami­lie, Ger­ma­ny, Rei­sen | 0 Kom­men­ta­re

Frei­tag — Grüaß­godd — in der Frän­ki­schen Schweiz. Ein beruf­li­cher Ter­min des Raben führt den Schwarm nach Nürn­berg. Unser Gast­ge­ber, ehe­ma­li­ger Maitre de Coi­si­ne, in nam­haf­ten Spit­zen­häu­sern welt­weit, kre­denzt uns ori­gi­nal unga­ri­schen Gulasch mit Eier­band­nu­deln und Bau­ern-Gur­ken­sa­lat hmm­m­mm -:))))
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Sams­tag nach einem kräf­ti­gen Früh­stück, zeigt uns unser Gast­ge­ber das Länd­le, zwi­schen Nürn­berg und Bam­berg — eben die Frän­ki­sche Schweiz. Wir fah­ren durch den Kalch­reu­ther Kir­schen­gar­ten, so heißt die Regi­on wo ganz vie­le lecke­re Kir­schen wach­sen und an jeder Weges­ecke ange­bo­ten wer­den. Wir kau­fen bei einem Bau­ern, als Weg­zeh­rung, erst­mal 1 Kg der lecke­ren Früch­te — die sind dann auch nach weni­gen Kilo­me­tern alle. Zwei Orte erre­gen unse­re Auf­merk­sam­keit — Pot­ten­stein und Göß­wein­stein — soll kurz drauf Eules Lieb­lings­wort wer­den:)) Bei­de sind male­risch anzu­se­hen, wie im Bil­der­buch, mit ihren tra­di­tio­nel­len Häu­sern, den uri­gen Gast­hö­fen wie sie in die unbe­rühr­te Natur und die Fel­sen rings­um ein­ge­bet­tet sind. Fest steht hier wol­len wir irgend­wann noch­mal urlau­ben. Das Fel­sen­bad in Pot­ten­stein, die Basi­li­ka in Göß­wein­stein, das dor­ti­ge Höhen­schwimm­bad, die Teu­fels­höh­le haben uns neu­gie­rig gemacht. Wei­ter geht’s zur Burg Raben­stein. Ein wei­te­res High­light unse­rer Tour durchs Frän­ki­sche, ein atem­be­rau­ben­der Aus­blick und eine Füh­rung mit Rit­ter­ge­sang erfreu­en unser Gemüt.
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Wei­ter nach But­ten­stein, dem Geburts­ort von Levi Strauss, dem Erfin­der der Jeans und vor­bei an vie­len klei­nen idyl­li­schen Braue­rei­en blei­ben wir im Kel­ler­wald Forch­heim zur “Brod­zeid”. Im Val Gar­de­na — gön­nen wir uns ein revo­lu­tio­nä­res, ita­lie­ni­sches Eis der Extra­klas­se — hmm­mm -:)))

Der Sonn­tag beginnt bei Rühr­ei von glücklichen,freilaufenden Hüh­nern. Dann heißt es Abschied neh­men und n‑e-i‑n nicht nach Hau­se — wir wol­len die Basi­li­ka Vier­zehn­hei­li­gen bei Bad Staf­fel­stein ent­de­cken.
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Der Auf­stieg wird belohnt mit “wos Gudds”, Obadz­da, Weiß­wursch­tl, einer def­ti­gen Brot­zeit­plat­te und natür­lich Ori­gi­nal Klos­ter­bier “Not­hel­fer” von Trunk.
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Die Basi­li­ka ist an der Stel­le errich­tet, wo einst vor 500 Jah­ren ein Schä­fer eine Erleuch­tung hat­te. Wir genie­ßen die Aus­sicht und ent­de­cken das Klos­ter Banz (kurz­ent­schlos­sen — da müs­sen wir ein­fach auch noch hin). Wir fah­ren durch den “Got­tes­gar­ten” Ober­main — eine rie­si­ge Anla­ge mit einer wun­der­schö­nen Klos­ter­kir­che.
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Im Klos­ter­gar­ten genie­ßen wir noch eine Johan­nes­beer­schor­le und dann heisst es wirk­lich …ade bis zum nächs­ten Mal.

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