Für den letz­ten Tag haben wir uns eine beson­ders per­fi­de Masche aus­ge­dacht, der Hit­ze zu zei­gen wer hier Prinz und Köni­gin ist;))) Wir schaf­fen es mit gewief­ten Pen­del­be­we­gun­gen den Tem­pe­ra­tu­ren, das sind die bösen Stief­töch­ter der Hexe Hit­ze, zu ent­kom­men. Kon­kret bewe­gen wir uns geschwind und auf dem kür­zes­ten Wege zwi­schen Kli­ma­an­la­ge und Pool. Da der Pool aus­schließ­lich uns allein gehört, wech­seln wir je nach Son­nen­stand die Pool-Lie­gen.

Eigent­lich steht das Pool­be­cken fast den gan­zen Tag voll in der Son­ne — aber auch dafür fin­det der Tech­nik­Ra­be eine Lösung. Mit Hil­fe der Rota­ti­ons­be­schleu­ni­gung rollt er den Beton­stän­der eines Son­nen­schir­mes so an den Becken­rand, dass im Pool nun immer ein schat­ti­ges Plätz­chen ist. So lässt es sich im Was­ser aus­hal­ten. Schön so ein klu­ges Raben­prinz­chen zu haben;))))

Ein Pro­blem gibt es da noch — das Essen. Da wir schein­bar die ein­zi­gen im Objekt sind, die Bre­ak­fest inclu­si­ve haben, uns aber fünf Tage dazu nicht bli­cken las­sen haben, ist die Taver­ne um kurz nach neun ver­schlos­sen. Wir beschlie­ßen aus­wärts zu früh­stü­cken. Mon­tag scheint auf Zypern dafür aber  kom­plett der fal­sche Tag zu sein. Vier Taver­nen im Umkreis haben wegen Reich­tum geschlos­sen.

Wir lan­den, zum ers­tem Mal seit Jahr­zehn­ten, im immer­hin kli­ma­ti­sier­ten .…. bää­ääh, ihhhhhh, igit .… MCD .… ich schrei­be den Namen nicht aus:((((  Der Kaf­fee mit­tel­präch­tig, das Essen roch glatt nach dem Peri­oden­sys­tem der Ele­men­te, die Milchshake’s leuch­te­ten in Far­ben. die die Natur noch nie gese­hen hat  und der Müll­berg den nur wir bei­de fabri­zie­ren ist gespens­tisch, erst recht wenn man sich vor­stellt wie vie­le Men­schen welt­weit täg­lich die­se ame­ri­ka­ni­schen “Spe­zia­li­tä­ten” essen.

Lie­ber Gott ver­gib uns unse­re Sün­den .….

Für das Abend­mahl fin­den wir dann doch eine offe­ne Taver­ne. Eigent­lich wol­len wir erneut in “Akro­po­lis” spei­sen — lei­der geschlos­sen. Eigent­lich woll­ten wir auch nicht mehr im Lef­ka­ra essen aber .… was soll’s — es kön­nen nicht alle Taver­nen so grot­ten­schlecht sein wie Lef­ka­ra-Pavil­lon. Dies­mal sind wir schlau­er und steu­ern gezielt das ein­zi­ge Lokal an wo fast nur Grie­chen sit­zen … jung, alt, zusam­men an Tischen und sehr geschäf­tig.

Voll­tref­fer, die C & P Tavern, etwas abseits, über­zeugt mit dop­pel­tem Geschmack und hal­bem Preis. Die Köni­gin ver­drückt einen Tel­ler Sef­ta­lis, der Rabe Afe­lia vom Aller­feins­ten. Afe­lia das ist famos zube­rei­te­tes Schwei­ne­fleisch mit Rot­wein und Kori­an­der, eine zyprio­ti­sche Spe­zia­li­tät. Die hier ist vor­züg­lich. Dazu wie immer Zazi­ki und Wein — der Tages-aus­klang ist Per­fekt. Ach ja — es gab noch Kapern. Nicht die Früch­te die man evtl. bei uns im Glas bekommt — son­dern Stän­gel und Blät­ter … total lecker ein­ge­legt. Dazu war­mes Pita .… ein­fach unnach­ahm­lich. Wie­der vol­le “TENPOINTS” on the Gour­mes­ca­le.

Auf unse­rer Ter­ras­se noch ein Rosé — die 35 Grad machen im Dun­keln nix mehr aus (hier ist um 21 Uhr bereits zap­pen­dus­ter) und ab ins Träu­me­le­land. “Gute nacht Raben­prinz” … “gute Nacht Ihre Eulen­heit”

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