Seit knapp zwei Jah­ren sind wir dabei unser Leben unter dem gesund­heit­li­chen Aspekt immer bewuss­ter zu gestal­ten. Ver­zicht auf sinn­lo­se Koh­len­hy­dra­te und gezu­cker­te, koh­len­säu­re­hal­ti­ge Geträn­ke waren die ers­ten Maß­nah­men. Von der Zahn­pas­ta mit Fluo­rid zu che­mi­schen Zusät­zen in Kos­me­ti­ka und Haus­halts­che­mie wur­de aller schritt­wei­se von unse­ren Ein­kaufs­lis­ten ver­bannt. Logi­scher Fol­ge­schritt war der Ein­kauf natür­li­cher Lebens­mit­tel. Nicht BIO, nicht ÖKO, nicht Vegan — eben natür­lich erzeugt.

Lei­der ist die Klein­land­wirt­schaft in Deutsch­land fast tot, die kennt nicht mal die Recht­schreib­kor­rek­tur — umso schwie­ri­ger war es Höfe zu fin­den wo natür­lich pro­du­ziert wird.

Seit fast einem Jahr kau­fen wir unser Fleisch, die Wurst, Milch und Käse aus­schließ­lich, Obst und Gemü­se fast aus­schließ­lich direkt vom Bau­ern. Zusatz­stof­fe, Che­mie, Gewürz­mi­schun­gen, Fer­tig­ge­rich­te, Büch­sen, tief gefro­re­ner Schnell­koch­pams haben kei­ne Chan­ce mehr auf unse­re Spei­se­kar­te zu gelan­gen. Die­se Ernäh­rungs­um­stel­lung führt unwill­kür­lich zu einer Ent­gif­tung und Ent­säue­rung des Kör­pers. Sei­ne Reak­ti­on auf eine irre­ge­lei­te­te Zufuhr von “Kunst­fut­ter” haben wir mehr­fach nach Besu­chen in einem Asia-Restau­rant erlebt, ges­tern nach dem Ver­zehr von von Piz­za.

Nun kann man sich strei­ten ob Piz­za gleich Piz­za ist. Der Wür­ge­tel­ler-Spe­zi­al im Wald­haus hat allein durch sei­ne Kon­sis­tenz einen blei­ben­den Scha­den bei uns ange­rich­tet. Seit fast zwei Jah­ren war es unse­re ers­te Piz­za­be­stel­lung. Aus der Not gebo­ren, weil Wald­haus sei Neu­es­tem Grill­ge­rich­te nur noch am WE anbie­tet.

Das war defi­ni­tiv die letz­te Piz­za unse­res Lebens. Ein Berg Zucker (jaaaa der Teig ist aus Mehl — Mehl, auch noch raf­fi­niert sind Koh­len­hy­dra­te, und Koh­len­hy­dra­te sind nichts ande­res als ZUCKER!)) mit einer Kel­le ver­dünn­te Toma­ten­ähn­li­che-Soße aus dem Groß­han­dels-Eimer und belegt mit gezu­cker­ten Ana­nas­stück­chen aus der Büch­se ( war ne Hawai). Das Was­ser aus der Soße und der Ana­nas ver­wan­del­ten die Piz­za in Chap­pi flüs­sig für zahn­lo­se Hun­de zum einen und der Ver­zehr der Hälf­te davon (die ande­re Haben wir ent­sorgt) hat unse­ren Kör­per mas­siv aus­ge­schen­kelt. Völ­le­ge­fühl, Unwohl­sein gleich im Anschluss an den Anti­ge­nuss. Bauch und Kopf­sch­ner­zen kurz dar­auf und Durch­fall in der Nacht waren die Fol­gen unse­re unüber­leg­ter Hand­lung.

Nie wie­der Asia­tisch und nie wie­der Piz­za also heißt es für uns. Bevor ein fal­scher Ein­druck ent­steht. Wir sind nicht xeno­phob. Asia­ten machen total lecke­re Sachen .…. in Asi­en. Livecoo­king auch mon­go­li­scher Grill genannt (in bes­se­ren Asia­tem­peln) ist total lecker. Fri­sche Piz­za mit natür­li­chen Zuta­ten auf einem klei­nen Dorf in Sizi­li­en ist bestimmt auch total lecker.

Der deut­sche ONV (Otto­nor­mal­ver­brau­cher) kann, gewohnt an min­der­wer­ti­ge Nah­rung und Che­mie in sei­nem Fut­ter, bestimmt auch fol­gen­los im Wald­haus oder sonst wo sei­ne Piz­za und Hühn­chen süß-sau­er essen. Unse­re Kör­per nicht mehr. Ach ist das Leben schönnnnn und jede gesun­de, fri­sche, selbst zube­rei­te­te Mahl­zeit ein Fest. Jaaaaaaaa wir sind Snobs;))))

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