Requiem für Onkel Knut” ….. and more:)

8, Nov. 2015 | Thea­ter, Ver­an­stal­tun­gen | 0 Kom­men­ta­re

Es ist das ers­te Wochen­en­de im Novem­ber und gleich Voll­pro­gramm! Frei­tag Geburts­tags­fei­er auf dem Kickel­hahn, dem Ilmen­au­er Haus­berg … in der gleich­na­mi­gen Gast­wirt­schaft. Eule und Rabe sty­len sich, wie nicht anders zur erwar­ten auf und ern­ten neid­vol­le wie bewun­dern­de Bli­cke — Ziel #1 erreicht:))) Nach einem rus­ti­ka­len Mahl und ein-zwei Wein beschen­ken wir das Geburts­tags­kind mit einem Live-Auf­tritt. Pur’s “Ein grau­es Haar” und Brun­ner & Brunner’s “wir sind alle über 40” von Rabens Gitar­re beglei­tet, mit Eul­chens Stim­me geschmückt ver­feh­len Ziel #2 nicht. Die sonst akti­vi­täts­lah­me Gäs­te-Trup­pe singt die Refrains sogar begeis­tert mit. Die klei­ne Hil­fe­stel­lung mit aus­ge­druck­ten Tex­te in Groß­buch­sta­ben war eine gute Idee:))))
Mis­si­on erfüllt — alle glück­lich. Gegen 23:30 Lan­dung in Erfurt — Mor­gen müs­sen wir wie­der fit sein.

Sams­tag wird gemäch­lich ein­ge­läu­tet. Lan­ges Heia, Cafe im Bett­chen, zusam­men­ge­ku­schelt eine Fol­ge CSI, Sekt­früh­stück mit fri­schen Thie­me-Land­bröt­chen, immer noch im Bett­chen .. ein eksta­ti­sches LP:))) und zur Ent­span­nung eine “Bos­ton Legal” als Abschied vom Kuschel­nest:))))) Genug des Faul­ent­zens — 13 Uhr Star­tet das Töff­töff Rich­tung Leip­zig. Onkel Knuts buck­li­ge Ver­wand­schaft erwar­tet und Abends im Fürs­ten­hof, einer von Leip­zigs bes­ten Adres­sen zu einer Trau­er­fei­er — freu­freu­freu. Kei­ne Blas­phe­mie — Krimi­din­ner!!! Mit vor­züg­li­chen vier Gän­gen: Tafel­spitz­ter­ri­ne mit Sah­ne­meer­ret­tich-Creme und fei­nen Salat­spit­zen, Schwarz­wur­zel-Schum­sup­pe, aus­ge­lös­te Ente mit Klö­ßen und Rot­kraut und Tira­mi­su mit Zwet­schen in Zimt­so­ße — aus­nahms­los ALLES ein Genuss.
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Wäh­rend des­sen ein amü­san­tes Stück über die gegen­sätz­li­chen Lebens­wei­sen und Moti­ve der nächs­ten Ver­wand­ten des rei­chen Ver­stor­be­nen. Fröh­li­che Flower­Power trifft stren­ge Kon­ser­va­ti­ve. Alle wol­len dabei natür­lich nur das Bes­te:) Dabei schei­det die bie­de­re Toch­ter des Toten der, wie sich am Schluss her­aus­stellt, gar nicht tot ist, aus dem Leben und bringt zum wie­der­hol­ten Mal die Erbrei­hen­fol­ge durch­ein­an­der. Mord? ja — wer ist der Täter? — das haben die Macher offen gelas­sen, die Zuschau­er soll­ten per Votum ent­schei­den. Auch eine Mög­lich­keit:)) Die Mehr­heit (wir auch) hat den Pfar­rer zum Täter gekürt — der Kle­rus soll mil­de für uns Sün­der wal­ten las­sen:))) Hat Spaß gemacht — wer­den wir mal wie­der­ho­len.
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Nach einer kur­zen aber tief durch-geschla­fe­nen Nacht erwar­tet uns schon wie­der … na was? ESSEN. Brunch im “Hun­dert­was­ser” — einer illus­tren Loka­li­tät im Still ihres Namens­ge­bers. Zu Viert, mit Töch­ter­chen 2 und ihrem Man­ni — dis­ku­tie­ren wir beim Kaf­fee, Sekt und aller­lei Köst­lich­kei­ten die aktu­el­le poli­ti­sche Lage. Gut zu hören, dass auch die Jugend kein Ver­ständ­nis für die Anstren­gun­gen unse­rer Regie­rung hat — einen schlei­chen­den Staats­sui­zid zu fabri­zie­ren. Auch bei der Poli­zei — ist die Stim­mung auf dem Null­punkt …. berich­tet Kind aus ers­ter Hand. Nach einem drei­stün­di­gem Fest­mahl ver­ab­schie­den wir uns von unse­rer Gast­ge­be­rin und von Leip­zig … auf ein Bal­di­ges:)))

Dem letz­ten Höhe­punkt des Wochen­en­des ent­sa­gen wir. Es wird nur noch getan wozu wir Lust haben. Kei­ne Pflicht mehr — nur noch Kür. Espach ist end­gül­tig gestor­ben.

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